Als Sternzeichen Wassermann mit
Aszendenten Löwe hab ich mir eine hochexplosive Mischung für dieses
Leben ausgesucht. Aber das war auch dringend nötig. So oft muss ich
über mich selber lachen oder verwundert den Kopf schütteln, was ich
offenbar in diesem Leben alles erfahren und erlösen wollte. Ohne
dieses „Dynamit“ in mir hätte ich mein Leben sicher nicht bis
hierher geschafft … obwohl der Löwe natürlich auch immer ganz
gerne wieder für neues „Drama“ sorgt ;) … langweilig ist es
bei mir irgendwie nie …
Ich habe nie eine physische Familie
gehabt .. bis heute nicht. Sie starben alle sehr schnell und sehr
früh. Auch mein Mann ging mit 43 Jahren. Ich blieb als
einzige übrig und wollte eigentlich immer nur „nach Hause“, seit
ich denken konnte.
Geboren wurde ich mit den Gaben der
Hellsicht und Hellfühligkeit. Sobald mein Umfeld diese bemerkte,
wurden sie versucht, mir auszutreiben. Irgendwann vergass ich meine
Gaben einfach. Bemühte mich jeden Tag mehr, ein „nützliches“
Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu werden … ziemlich
erfolglos … ich wurde krank im Laufe der Jahre … zuerst
psychisch, dann physisch. Und zwar so stark, dass ich überhaupt
nicht mehr „funktionierte“ im Alltag.
Das war für mich der Moment, komplett
umzudenken. Mir klarzumachen, dass dies alles einen Sinn haben
musste. Hier kam mir nun der „Wassermann“ zur Hilfe, der ja von
Natur aus sehr offen ist. Ich bekam Kontakt mit den östlichen
Lebensphilosophien. Ich habe zwar die Engel immer geliebt, aber bis
heute dennoch ein distanziertes Verhältnis zu ihnen im Alltag. Aber
die östlichen Lehren, da waren viele für mich sehr schnell
eingängig, erschienen mir fast schon logisch. Der Tibetische
Buddhismus ist bis heute mit die Philosophie die mir am nächsten
steht, obwohl ich mich nicht als Buddhistin bezeichnen würde. Ich
bin ganz einfach göttliches Bewusstsein, das sich in dieser
materiellen Inkarnation Kirstin nennt.
Im Laufe der Jahre erweiterte ich mein
persönliches Lebensgerüst immer weiter durch Weisheitslehrer wie
Osho, Eckhart Tolle, Moji, Deepak Chopra, Byron Kathie und Robert
Betz. Ihre Worte haben mich sofort elektrisiert. Ich brauchte das
alles, um mich wieder zu erinnern, dass dieses Leben nicht die
einzige Realität ist, die wir haben.
Ich verschlang viele Bücher. Ich
machte Therapien, die mir nicht wirklich viel weiterhalfen. Suchte
Beratungsstellen auf, besuchte Selbsthilfegruppen, gründete selber
Gruppen. Besuchte Foren im Internet und tauschte mich schriftlich,
telefonisch und persönlich viel mit Menschen aus. Aber der
wichtigste Punkt war immer wieder die ständige Auseinandersetzung
mit mir selbst. Ein paar Seminare habe ich auch besucht … gehört
ja fast irgendwie dazu zum spirituellen Weg. Jedoch könnte ich nicht
sagen, was konkret ich dort gelernt hätte. Wirklich gelernt habe ich
im täglichen Leben und durch die Auseinandersetzung mit mir selbst
und anderen Menschen.
Meine spirituellen Gaben kehrten
wieder. Ich war so erstaunt, dass ich mehr fühlen konnte, als mit
physischen Sinnen allein wahrzunehmen war. Und dass ich sozusagen
mehr „wusste“, als ich durch meinen physischen Körper allein
hätte wissen können. Aber so leicht war es immer noch nicht für
mich. Fühlte ich mich doch nach wie vor absolut fremd auf der Welt
und irgendwie „falsch“. Suchte nach wie vor vergeblich mein
zuhause. Dann kam der für mich glücklichste Moment meines Lebens,
ich fand mein Seelenland Indien wieder.
Natürlich habe ich jetzt auch mehr
Zugang zum Hinduismus. Aber würde mich auch nicht als Hindu
bezeichnen. Ich habe einige Religionen kennen gelernt und kann sagen,
dass jede viele grossartige Anteile hat. Ich respektiere sie alle,
sie haben alle ihre Berechtigung. Und wir sind alle eins und es gibt
auch nur einen Gott. Die Wahrheit hat jeder in seinem Herzen.
Die Schrecken meines Lebens begannen zu
heilen. Ich konnte meine Gaben eigentlich erst
jetzt immer mehr leben und stellte fest, dass ich sehr schnell
Botschaften bekam, wenn ich mit Menschen zu tun hatte, und dass diese
Botschaften auch meist zutreffen. Ich fühle die Verletzungen und
Blockaden von anderen … auch ein tieferer Sinn meines eigenen
Leides im Leben, dass ich andere sehr schnell verstehe und helfen
kann. Diese Arbeit ist wirklich die Liebe meines Lebens … zu
vermitteln zwischen den verschiedenen Dimensionen. Und es erfüllt
mich mit tiefer Freude, wenn ich ein Stück weit dazu beitragen kann,
dass Menschen ihren Weg leichter gehen können. Wenn ich ihnen
einfach helfen kann, sich an ihre eigene innere Weisheit zu erinnern.
Ƹ̴Ӂ̴Ʒ K.G
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